Frühe Theorien über die Herkunft der Indianer
Spekulationen über die Rassenzugehörigkeit und den Ursprung der
Bewohner der Neuen Welt begannen schon mit dem ersten Eintreffen der Europäer.
Kolumbus hielt sie für Eingeborene Ostindiens, möglicherweise Untertanen
des durch Marco Polo bekannt gewordenen Großchans Chinas. Die Spanier,
darauf versessen, sie als Arbeitssklaven einzusetzen, räsonierten darüber,
ob sie überhaupt menschliche Wesen seien. Wenn dies nicht der Fall war,
dann konnte man sie auch unbesorgt wie Vieh in Bergwerken und auf Plantagen
schuften lassen.
Als dann die Katholische Kirche zur Entscheidung gelangt war, die Indianer
besäßen Seelen, die erlöst werden könnten, begann sie
mit ihrem Bekehrungswerk und schickte Missionare in die spanischen Besitzungen.
Während des 16. Jahrhunderts gab es nicht wenige sehr gebildete Mönche
und Priester, die in Mexiko die verschiedensten Überlieferungen
der Eingeborenen gehört hatten, die besagten, daß deren Vorfahren
in Booten über das Meer nach Amerika gelangt seien. Aufgrund dessen waren
viele Missionare davon überzeugt, sie hätten es mit den Abkömmlingen
der im Alten Testament erwähnten Zehn Verlorenen Stämme Israels
zu tun. Nicht einmal die Tatsache, daß nicht ein Stamm oder Volk Hebräisch
oder eine damit verwandte Sprache sprach, vermochte diese Theorie zu entkräften,
die jahrhundertelang weiterlebte und selbst gegenwärtig noch ihre Anhänger
hat.
Im Jahre 1590 veröffentlichte der Jesuit José de Acosta seine
Natur- und Moralgeschichte Westindiens, in der er eine abweichende Ansicht
vertrat: Die Indianer glichen nicht den Juden, sondern wiesen größte
Ähnlichkeit mit den Tatarenvölkern auf und seien demnach aus Nordostasien
in die westliche Hemisphäre gekommen. Diese Theorie vermochte bis heute
allen Anfechtungen standzuhalten, wenn Acosta auch damals noch nicht wissen
konnte, wann, von wo aus genau und wie die Einwanderung aus Asien in die Neue
Welt erfolgt war.
Nach der Amerikanischen Revolution (1770-1776), als die Weißen nach
Westen über die Appalachen in indianisches Territorium vordrangen, tauchten
erneut die verschiedensten Spekulationen auf, insbesondere in den ersten Jahrzehnten
des 19. Jahrhunderts. Die Siedler fanden in den Stromtälern des Ohio
und Mississippi Mounds
(Erdhügel) aus vergangenen Epochen, für die die jetzt dort lebenden
Indianer keine Erklärung wußten. In einigen "Begräbnis-Hügeln"
wurden Kupfergegenstände, Perlen, Glimmer sowie andere prachtvolle Beigaben
entdeckt. Die geheimnisvollen Menschen, die diese Anlagen errichtet hatten,
bezeichnete man als Mound Builders (Hügelbauer). Da damals rassistische
Vorurteile und allgemein anti-indianische Ressentiments an der Tagesordnung
waren, nahm man an, die Architekten der Mounds könnten unmöglich
die Indianer, sondern müßten eine seit langem untergegangene weiße
Rasse sein.
Die Vorstellung, Weiße hätten schon lange vor Kolumbus Amerika
bewohnt, wurde zusätzlich genährt von dem über weite Strecken
gefälschten Bericht über Madoc, einen aus Wales stammenden Kolonistenführer,
der angeblich schon 300 Jahre vor Kolumbus die Neue Welt erreicht haben soll.
Man glaubte geraume Zeit, selbst heute noch gibt es vereinzelt Vertreter dieser
Richtung, daß es "weiße" Indianer unter den Stämmen
der Plains gäbe, die Mandan etwa, Abkömmlinge der von Madoc mitgebrachten
Einwanderer aus Wales.
Diese Ansichten beeinflußten zweifellos auch das Denken Joseph
Smiths (1805-1844), des Gründers der Glaubensgemeinschaft der Mormonen.
Nach seinen eigenen Aussagen sei ihm als junger Mann ein Engel erschienen,
der ihm Goldplatten mit Inschriften in angeblich "reformägyptischer"
Schrift sowie magische
Brillengläser überreichte, damit er den Text lesen und ins Englische
übersetzen könne. Smith ließ den Text dann aus dem Gedächtnis
niederschreiben und 1830 als Buch Mormon veröffentlichen. Im Buch Mormon
findet sich ein Bericht über zwei transatlantische Wanderungszüge
aus dem Heiligen Land in die westliche Hemisphäre. Die ersten Ankömmlinge
waren die Jarediten (welche die Mormonenpriester heute für die Olmeken
des alten Mexiko halten). Der darauffolgende Siedlerstrom bestand aus einem
gewissen Lehi, seiner Familie und seinen Freunden. Nach Lehis Tod ging die
Führungsrolle auf seinen jüngeren Sohn Nephi über, woher der
Name Nephiten rührt. Die Nephiten waren Städte
und Tempelbauer und hatten aus der Alten Welt u.a. den Weizen
sowie Rinder
und Pferde mitgebracht. Als in den älteren Brüdern Nephis der
Neid aufkeimte, da sie sich um ihre Erbschaft betrogen glaubten, wurden sie
von Gott für diese niedrigen Gefühle mit einer dunklen Hautfarbe
gestraft. Diese Dunkelhäutigen und ihre Nachfahren nannte man Lamaniten,
sie sollen die Vorfahren der heutigen Indianer gewesen sein. Das Buch Mormon
endet schließlich mit der totalen Ausrottung der Nephiten durch die
Lamaniten. Als Joseph Smith über die Entdeckungen Stephens und Catherwoods
in den Ruinenstädten der Maya in Mexiko und Zentralamerika las, behauptete
er sogleich, diese Bauwerke seien von den Nephiten errichtet worden, weil
er die "primitiven" Indianer solcher kultureller Meisterleistungen
nicht für fähig hielt.
Aber Smith war nicht der einzige, der sich von der Geschichte über das
Schicksal der Zehn Verlorenen Stämme Israels inspirieren ließ.
Der englische Lord Kingsborough (1795-1837) starb verarmt im Gefängnis
eines Gläubigers, denn er hatte sein gesamtes Vermögen verbraucht,
um die Veröffentlichung aller damals bekannten Handschriften des vorkolumbischen
Mexiko zu finanzieren, und dies mit dem vergeblichen Ziel zu beweisen, daß
die Völker Mexikos die Nachfahren jener zerstreuten Israeliten seien.
Dennoch diente sein weltfremdes Unterfangen der erstmaligen vollständigen
und wissenschaftlich fundierten Verbreitung einiger der wichtigsten vorhandenen
Handschriften, so des Dresdener Codex der Maya.
Es sind sogar noch absurdere Theorien über die eingeborenen Amerikaner
und ihre Kulturen aufgestellt worden, darunter solche über versunkene
Kontinente wie Atlantis und Mu oder Geschichten über Besucher von außerirdischen
Planeten, die man etwa in den sehr populären Elaboraten Erich von Dänikens
finden kann. Alle diese Phantastereien legen Zeugnis davon ab, daß Europäer
und Amerikaner europäischer Abstammung im allgemeinen nicht bereit sind,
die großen originären Leistungen der Indianer anzuerkennen.
Trotzdem darf nicht unerwähnt bleiben, daß in ernst zu nehmenden
wissenschaftlichen Forschungsarbeiten aus jüngster Zeit von einer möglichen
Übertragung bestimmter Kulturelemente von Asien über den Pazifik
die Rede ist. Insbesondere einige charakteristische Merkmale des mesoamerikanischen
Kalendersystems bieten sich für diese Theorie an. So mag es vielleicht
kein Zufall sein, daß der Sonnenfinsternis-Kalender der Maya im Dresdener
Codex exakt nach den gleichen Regeln funktioniert wie der unter der Han-Dynastie
(206 v. Chr.-220 n. Chr.) in China entwickelte Kalender.
Auf welche Weise und wann solche Einflüsse von Ostoder Südostasien
aus Amerika erreicht haben, ist bisher nicht bekannt. Einige Kulturmerkmale,
die auf eine asiatische Herkunft hindeuten, sind möglicherweise mit den
einwandernden Jägern der Frühzeit über Sibirien nach Alaska
gelangt: so könnten etwa bestimmte Züge des Schamanismus in der
Neuen Welt aus einem sehr alten asiatischen Kultursubstrat stammen. Andere
Kulturmerkmale jedoch besitzen wohl kaum ein derartig hohes Alter. Ein gutes
Beispiel für eine solche Übertragung in späterer Zeit ist die
komplizierte Technik der Herstellung von Papier aus Baumrinde in den tropischen
Gebieten Amerikas (gebraucht etwa für die Bücher der Maya), die
laut Nachweis von Paul Tolstoy ihren Ursprung in Südostasien und Indonesien,
insbesondere auf Celebes und den Molukken-Inseln, haben muß. Mithin
kann die transatlantische Diffusions-Theorie, wird sie von verantwortungsbewußten
Gelehrten vertreten, durchaus ernst zu nehmen sein.
Das Zeitalter der Archäologen
Thomas Jefferson, vielseitig begabter Polyhistor, leitete in der Zeit vor
1782, vor seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten, die Ausgrabungsarbeiten
an einem auf seinem Landsitz in Virginia gelegenen Mound und führte gleichzeitig
sorgfältig Buch über seine Beobachtungen. In dem 1784 veröffentlichten
Bericht schrieb er, daß es in dem senkrecht aufgeschnittenen Grabhügel
vier übereinandergelagerte Schichten gab, die jeweils Mehrfachgräber
aufwiesen, und er zog aus dem Befund fundierte Schlüsse über die
Praxis der Gruppenbestattung bei den Indianern, an deren Urheberschaft für
die Mounds er nicht den geringsten Zweifel hegte.
Leider sollten mehr als 100 Jahre verstreichen, bis die von Jefferson vorweggenommene
stratigraphische Methode sich in der Archäologie durchsetzen konnte.
Trotzdem wurde das ganze 19. Jahrhundert das große Zeitalter globaler
archäologischer Forschung, und in diese Periode fiel auch die Entdeckung
der meisten alten Kulturen der westlichen Hemisphäre. Man erfaßte
ihre Ruinen kartographisch, analysierte die alten Überlieferungen, und
von nun an wurden diese Kulturen auch fast generell den Indianern zugerechnet
- zu den wenigen Ausnahmeerscheinungen gehörte Caleb Atwater, der in
seinem 1820 veröffentlichten Werk als erster die Mounds in Ohio wissenschaftlich
exakt beschrieb, sie aber dennoch für Bauwerke von Hindus hielt, die
seiner Ansicht nach über Mexiko eingewandert sein sollten.
Der spanische Artilleriehauptmann Antonio del Rio hatte bereits am Anfang
des 19. Jahrhunderts die klassische Maya-Stadt Palenque erforscht, doch bedurfte
es erst noch der bedeutsamen Entdeckungen von Stephens und Catherwood, um
die wahre Größe der frühen Mayakultur ins allgemeine Bewußtsein
zu rücken.
Zu den Archäologen der ersten Stunde zählen ferner Ephraim Squier
und George Davis für die Hopewell- und die Mississippi-Mounds im Mississippi-Stromtal
(Buchveröffentlichung 1848), William H. Holmes von der Smithsonian Institution
für die antiken Städte Mexikos und Zentralamerikas sowie abermals
Squier (zusammen mit Johann J.von Tschudi u. a.) bei der Erforschung der Ruinenstätten
Perus und Boliviens. Alexander von Humboldt ist für seine Forschungsreisen
in Lateinamerika hoch gerühmt worden, doch sein Beitrag zur Entwicklung
der amerikanischen Archäologie war relativ gering.
Gleichfalls in das 19. Jahrhundert fielen die Gründungen der bedeutenden
amerikanischen Institute für Anthropologie und Archäologie, so etwa
des Peabody Museum in Harvard, des Bureau of American Ethnology und der University
of California. Wie gesagt, wurden aber die Ausgrabungen in den USA und im
übrigen Amerika das ganze Jahrhundert hindurch mit prästratigraphischen
Methoden betrieben, und das Wissen um die Abfolge oder Dauer einzelner Kulturepochen
blieb gering. Trotzdem sollte man den bedeutenden Beitrag, der damals geleistet
wurde, nicht gering achten. Beispielhaft etwa waren die Beschreibungen und
Fotodokumente, die der Deutsche Teobert Maler (im Auftrag des Peabody Museum)
und der Engländer Alfred P. Maudslay von Maya-Städten und beschrifteten
Monumenten lieferten; ihre Veröffentlichungen bilden noch heute die Grundlage
für die epigraphische Forschung über die Maya.
Der nächste Schritt war die von Gordon Willey und Jeremy Sablofi so genannte
"stratigraphische Revolution". Der stratigraphischen Methode (d.
h. der Untersuchung von Ablagerungsschichten) bediente sich erstmals der schottische
Geologe Charles Lyell (1797-1875), und der englische General Pitt-Rivers trug
wesentlich zu ihrer Verfeinerung bei. In die Neue Welt indes gelangte diese
Technik erst mit erstaunlicher Verzögerung: Es war nicht vor 1907, daß
der deutsche Archäologe Max Uhle (1856-1944) seine Studie über die
stratigraphisch angelegten Ausgrabungen an einem Muschel-Hügel in Emeryville,
in der San-Francisco-Bucht, publizierte. In Mittelamerika ließ die erste
Ausgrabung dieser Art bis 1911 auf sich warten, als der Mexikaner Manuel Gamio
unter der Leitung des bedeutenden Anthropologen Franz Boas Untersuchungen
in Azcapotzalco, in der Nähe von Mexico City, vornahm und die archäologische
Aufeinanderfolge der formativen (später "archaischen") Kultur,
der Teotihuacán-Kultur und schließlich der Azteken-Kultur bewies.
Pionierarbeit für Nordamerika leistete in dieser Hinsicht auch Nels C.
Nelson, der sich in den Jahren 1913 und 1915 mit den Pueblo-Ruinen des Galisteo-Beckens
in New Mexico beschäftigte.
Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die wissenschaftliche
Archäologie dann auf oftmals breiteste Basis gestellt. Finanziell gut
ausgestattete Institutionen waren keine Seltenheit mehr, so etwa die Camegie
Institution in Washington, federführend bei der Maya-Forschung, die University
of Califomia, die sich auf Peru spezialisiert hatte, oder die Harvard University
im Südwesten der Vereinigten Staaten. Relative Chronologien wurden für
Kulturen in jedem erdenklichen Winkel der Neuen Welt aufgestellt, von der
Arktis bis zur Tierra del Fuego (Feuerland). Man ordnete außerdem die
verschiedenen Kulturen bestimmten Arealen und Entwicklungsstufen zu. In diese
Zeit fiel auch die Gründung von wissenschaftlichen Einrichtungen außerhalb
der USA, so etwa des Nationalen Instituts für Archäologie und Geschichte
Mexikos, die bald eine wichtige Rolle bei der Erforschung der Eingeborenenkulturen
spielen sollten.
Bahnbrechende archäologische Forschungsmethoden
jüngerer Zeit
Aber wie alt waren alle diese Kulturen? Es ist eine Sache, eine relative Chronologie
zu erstellen - Kultur A ist älter als Kultur B, die wiederum älter
als Kultur C ist -, aber wieviel Kalenderjahre sind dies? Um 1940 hatten Geologen
und Archäologen Einigkeit darüber erzielt, daß die ersten
Indianer vor mindestens 11000 Jahren nach Amerika eingewandert seien, und
sie hatten dabei geologische Datierungsmethoden angewandt, zum Beispiel die
sogenannte Warven-Analyse (Bänderton-Analyse). Im Südwesten der
USA erfand der Astronom A. E. Douglass die Baumring- oder Dendrochronologie-Methode
beim Datierungsversuch von Balken in Pueblo-Wohnkomplexen, womit er eine zuverlässige
Datierungsmethode für die prähistorischen Ruinen und Kulturen in
dieser Region besaß. Und für das Maya-Gebiet ergab die fundiertere
Einsicht in die Korrelation von Maya-Kalender und christlichem Kalender, die
zuerst im 19. Jahrhundert von dem Zeitungsverleger Joseph T. Goodman erarbeitet
worden war, eine absolute Chronologie für die 600 Jahre währende
klassische Maya-Kulturphase mit ihrer großen Zahl an datierten Steinmonumenten.
Die eigentliche Revolution in der Amerika-Archäologie aber fand in den
späten 40er Jahren statt, als der Chemiker Willard F. Libby von der Universität
Chicago die Karbon 14- oder Radiokarbon-Methode zur Datierung organischer
Stoffe perfektionierte, so etwa der Datierung von Holzkohle aus alten Feuerstellen.
Vor dieser epochalen Entwicklung wollten nur wenige Archäologen dem Großteil
der Indianerkulturen überhaupt ein hohes Alter zusprechen, und die damals
bekannten Chronologien gingen oft erheblich an der Realität vorbei. Nach
Einsatz der Radiokarbon-Methode ergab sich für die Kulturen außerhalb
des amerikanischen Südwestens und des Maya-Gebiets im allgemeinen ein
weit höheres Alter, obwohl auch in einigen Fällen, so beim Korbflechter-Komplex
der Vor Pueblo-Periode im Südwesten, die Chronologie drastisch nach oben
revidiert werden mußte. Die Radiokarbon-Methode bewirkte aber noch mehr
als nur eine Revolution in der Datierungstechnik: Die Vorstellungen über
den Entwicklungsprozeß von Kulturen mußten einer drastischen Revision
unterzogen werden. Ein Beispiel hierfür ist die Olmeken-Kultur, die heute
als viel älter eingeschätzt wird als zuvor angenommen worden war.
Als weitere Revolution in der Archäologie kann man Fortschritte bei der
physikalischen und chemischen Analysetechnik von Artefakten bezeichnen, die
es erlaubten, einstige Handelsnetze und Beschaffungsmethoden zu rekonstruieren
etwa die Handelsrouten für Keramikwaren, aber auch für Stein- und
Metallwerkzeuge.
Und nicht unerwähnt bleiben soll schließlich, daß in jüngster
Zeit ein starker Trend in der Archäologie wirksam wird, sich der Biologie,
Ökologie und der Ethnosoziologie zu bedienen, um die kulturelle Anpassung
alter Gesellschaftsgruppen an veränderte Umweltbedingungen zu erforschen
sowie Grundlagen und Entwicklungsprozesse der Indianer-Gesellschaften aus
ihren archäologischen Überresten zu rekonstruieren. Alle drei Wissenschaftszweige
gehören zur vielgepriesenen "Neuen Archäologie". Wie "neu"
aber und wie bedeutend diese für das Verständnis der Vergangenheit
des amerikanischen Kontinents ist, wird die Zukunft erst noch zeigen müssen.